Univ. Prof. Dr. Martin Häusler ·
Institut für geburtshilflichen und
gynäkologischen Ultraschall
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Combined Test (Wahrscheinlichkeitsberechnung von Chromosomenfehlbildungen, und erste Beurteilung anatomischer/körperlicher Details)

Vor der Anwendung moderner Tests zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit von Chromosomenfehlbildungen (besonders Trisomie 21) ist es sehr wichtig, zuerst in einem ausführlichen Gespräch alles über Vor - und Nachteile solcher Tests zu erfahren. 
 
Der Test selbst besteht aus einer Ultraschalluntersuchung in der 12. - 14. Schwangerschaftswoche, bei der auch die Hautdicke des Kindes im Nackenbereich gemessen wird ("Nackentransparenz" oder NT). Beim "Combined Test" wird der Ultraschallbefund kombiniert mit einer Hormonbestimmung. Ein statistisches Rechenprogramm erlaubt dann eine 


Kind in der 11. / 12.
 Schwangerschaftswoche

individuelle Wahrscheinlichkeitsberechnung für die jeweilige Schwangere, bzw. ihr Kind - Das Ergebnis liegt schon am selben oder am nächsten Tag vor. Bereits vor dem Ultraschall und der Blutabnahme muss die Schwangere wissen, dass diese Untersuchung keineswegs vorgeschrieben oder unbedingt notwendig ist. Zu diesem Test entscheidet sie sich, wenn sie möglichst viel über die Wahrscheinlichkeit einer Chromosomenfehlbildungen ihres Kindes wissen will, ohne gleich das Risiko einer Punktion einzugehen. Andererseits kann eine exakte Diagnose der Chromosomen des Kindes nur über eine Punktion erfolgen. 
 
Der "Combined Test" erlaubt "nur" eine Wahrscheinlichkeitsberechnung. Falls der Test eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Chromosomenfehlbildung des Kindes ergibt, wird ein weiteres Gespräch nötig sein, damit die Schwangere nicht übermäßig beunruhigt ist und sich in Ruhe entscheiden kann, ob sie in der Folge eine Punktion zur Diagnose der kindlichen Chromosomen vornehmen lassen möchte.
Infoblatt - Combined Test
Infoblatt - Combined Test bei Zwillingen